Wir stellen uns vor
Die Rotkreuzarbeit in der Rochlitzer Region hat eine hundertjährige Tradition. Am Beginn stand seit 1897 die ehrenamtliche Arbeit in den Sanitätskolonnen.
Nach der Neugründung des Deutschen Roten Kreuzes im Jahr 1952 gehörten der Rettungsdienst/Krankentransport, das Blutspendewesen, die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe und der Sanitätsdienst zu den wichtigsten Aufgaben.
Im Juni 1990 gründete sich der DRK-Kreisverband Rochlitz e.V. aus dem Kreiskomitee hervorgehend. Oberstes Beschlussorgan ist die Kreisversammlung. Zwischen den Kreisversammlungen wird der Kreisverband vom Vorstand geführt. Die laufenden Geschäfte werden vom Geschäftsführer organisiert.
Im Sanitätsdienst ausgebildete Helfer werden in der Einsatzeinheit tätig, um den Rettungsdienst bei großen Schadensereignissen zu unterstützen oder Veranstaltungen abzusichern. In ähnlicher Weise ist die Wasserwacht Geringswalde tätig. Die Kameraden dieser Gruppe sorgen mit für die Sicherheit der Badegäste im dortigen Stadtbad. In der Wasserwacht Rochlitz werden Kinder und Jugendliche als Rettungsschwimmer geschult.
Die Mitglieder der Ortsvereine in Frankenau, Wiederau und Geringswalde sammeln Altkleider, sichern Blutspendetermine ab, bilden sich in Erster Hilfe weiter und tragen zum kulturellen Leben der Gemeinden bei.
In unserem Kreisverband sind 85 hauptamtliche Mitarbeiter und 30 geringfügig Beschäftigte tätig.
Nach Wegfall der ehemaligen Gemeindeschwesternstationen begann 1990 der Aufbau des Pflegedienstes in der Geringswalder Region. Die Mitarbeiterinnen pflegen ältere und kranke Menschen und betreuen Senioren bei Veranstaltungen und Reisen. Ebenso begann 1990 der Aufbau des Behindertenfahrdienstes. Dieser bringt täglich fünfzig behinderte Menschen zur Arbeit.
Der Rettungsdienst/Krankentransport unterlag seit 1990 Veränderungen in der Struktur, den Einsatzverfahren und der eingesetzten Technik. Das gesamte Personal unterzog sich der Ausbildung zum Rettungssanitäter bzw. Rettungsassistent.
Die Fahrer des Fahrdienstes, welcher 2008 ein weiteres Aufgabengebiet wurde, bringen sie zu Verwandten, zu Festen, zum Einkaufen, oder wohin sie sonst möchten, aber auch zum Arzt, zu Serienbehandlungen oder zur Kur. Für Rollstuhlfahrer stehen spezielle Fahrzeuge bereit.
Im Januar 1992 wurde die erste Rochlitzer Kindertagesstätte vom Kreisverband übernommen und im Zusammenwirken mit der Stadt Rochlitz umfassend saniert. Eine weitere Kindertagesstätte und der Hort wurden 1997 übernommen. In 2001/2002 Jahr konnten in dieser Einrichtung durch die Sanierung der Ausgabeküche, der sanitären Anlagen und der Schaffung eines Speiseraumes die Bedingungen für den Aufenthalt der Kinder und die pädagogische Arbeit verbessert werden. Bei der Sanierung wurden wir in erheblichem Maße von den Eltern unterstützt.
Die Elsdorfer Kindertagesstätte „Zu den Windmühlen“ übernahmen wir im April 1994. Ende 1997 konnten wir, mit Unterstützung der Stadt Lunzenau, des Regierungspräsidiums, der Eltern und Firmen der Region unsere Kindertagesstätte in Elsdorf sanieren und teilweise neu bauen. Neu gebaut wurde der Teil, der vor etwa siebzig Jahren als Baracke für das Waldbad entstand.
Zu den Königsfelder Kindertagesstätten gehören die Einrichtungen "Wirbelwind" in Königsfeld und "Hüttenzwerge" in Schwarzbach. Diese Einrichtungen wurden 1998 vom Kreisverband übernommen. Seit 2003 führt unser Kreisverband auch die Burgstädter Kindertagesstätte "Sonnenblume" in der Marschner Strasse und im dortigen Ortsteil Mohsdorf im Kindergartenweg.
In den drei Kleiderkammern (Rochlitz, Penig, Mittweida) unseres Verbandes werden bedürftige Bürger mit Bekleidung versorgt. An sie werden jährlich etwa 40.000 Stück Bekleidung, Haushaltswäsche, Hausrat und Spielsachen ausgegeben. Dazu sammeln wir von den Bürgern etwa 100 Tonnen Altkleider.
Die Ausbildung erfolgt für die Führerscheinbewerber in "Lebensrettenden Sofortmaßnahmen", aber ebenso in "Erste Hilfe", "Erste Hilfe am Kind" oder im Kursprogramm „Anti-Stress“.
Mit der Sanierung und dem Umbau eines Wohn- und Geschäftshauses im Zentrum von Rochlitz schufen wir ab August 2000 die Möglichkeit des betreuten Wohnens für erwachsene geistig Behinderte.
Müttern und Kindern werden Kuren vermittelt. Seit 2001 bilden wir Kinderbetreuer aus und vermitteln diese in die Familien und sorgen für deren Fortbildung.